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Wann ist eine Gewerkschaft eine Gewerkschaft?
Der Arbeitskampf im Berliner Kino Babylon Mitte Referenten: Mitglieder der FAU Berlin
Januar 2009: die prekär beschäftigte Belegschaft
des Berliner Kinos Babylon-Mitte wehrte sich gegen ihre schlechten Arbeitsbedingungen und die willkürliche Behandlung durch ihre Chefs. Der Versuch, bei Ver.di Unterstützung zu finden, scheiterte. Die Belegschaft
schloss sich deshalb der syndikalistischen Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Berlin an. Es folgte ein sich zuspitzender Konflikt zwischen der Betriebsgruppe der FAU Berlin und der Geschäftsführung des Kinos. Im
Januar 2010 war das Zwischenergebnis der Auseinandersetzung doch ein von Ver.di abgeschlossener Tarifvertrag und ein faktisches Verbot für die FAU Berlin, gewerkschaftlich zu kämpfen, oder sich überhaupt als
Gewerkschaft, bzw. Basisgewerkschaft zu bezeichnen. In der Veranstaltung zeichneten Mitglieder der Berliner FAU diese Entwicklung nach. Wichtiger: dieser Konflikt ist in mehrfacher Hinsicht beispielhaft. Der
eigentlich erfolgreichen Arbeitskampf der Betriebsgruppe könnte durch die ihn ausgelösten juristischen Maßnahmen für viele Lohnabhängige in Deutschland zum Problem werden.
Eine gemeinsame Veranstaltung
von FAU Dortmund, SALZ e.V. Dortmund, LabourNet und Theater Metropol
6. Juni 2010
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