SALZ-Dortmund
Berichte
Mehr von SALZ



Lucy Redler / Sahra Wagenknecht
Freiheit statt Kapitalismus

lucyhelmutEs sei die „Eröffnung einer Debatte, um einen Übergang zum Sozialismus zu suchen“ bemerkte ein Diskutant und ergĂ€nzte: „Das bringt uns nach vorn.“ Gemeint war Sahra Wagenknechts neues Buch „Freiheit statt Kapitalismus“, um dessen FĂŒr und Wider es bei einer Diskussion der Bildungsgemeinschaft SALZ Mitte Oktober 2011 ging. Das Pro ĂŒbernahm Helmut Manz, stellvertretender Landessprecher der LINKEN in NRW, Contra gab Lucy Redler, Mitglieder der LINKEN und der SAV. mehr...



Prekarisierte Arbeit - geteilte SolidaritÀt -
Alte und neue Arbeiterklasse in Chinachina1

Auch –oder gerade? – die bĂŒrgerlichen Medien ziehen ob der wirtschaftlichen Entwicklung in China immer wieder den Hut vor dessen erstaunlichen Leistungen. Betrug der Anteil der Volksrepublik an der Weltproduktion gerade mal drei Prozent in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts, so waren es im vergangenen Jahr 19 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche KapazitĂ€t ist mittlerweile grĂ¶ĂŸer als die in den USA. Haben auch die westlichen Linken Grund, vor diesem Riesenland den Hut zu ziehen? Labournet, express, tie und SĂŒdwind, unterstĂŒtzt von SALZ und Taranta Babu haben die drei chinesischen Basisaktivisten Au Loongyu, Yan Yuanzhang und Yu Feng eingeladen, um in einem Wochenendseminar annĂ€hernde Antworten auf diese Frage zu finden. mehr ...


Diskussion mit Karl-Heinz Dellwo:
Der kommende AufstandDellwo_Dutschke

„Es geht nicht mehr darum zu warten – auf einen Lichtblick, die Revolution, die atomare Apokalypse oder eine soziale Bewegung. Noch zu warten, ist Wahnsinn.“ Das behauptete das Buch „Der kommende Aufstand“. 2007 in Frankreich erschienen, in mehrere Sprachen ĂŒbersetzt und mittlerweile von einem Millionenpublikum gelesen, ist es „mitreißend in der LektĂŒre sowie ein Versuch, linke bzw. postmarxistische Theorie mit sehr deutlichen anarchistischen AnklĂ€ngen einem breiteren Publikum zugĂ€nglich zu machen“, so der „Freitag“ in einer Besprechung. mehr ...




Abahlali baseMjondolo -
Die autonome Organisierung der Armen in SĂŒdafrika
Abahlali baseMjondolo ist eine Vereinigung von SlumaktivistInnen in mehreren StĂ€dten SĂŒdafrikas, entstanden aus dem Protest gegen prepaid-Wasserverkauf, Brandgefahr wegen gekappter Stromleitungen und Vertreibungen zwecks Stadtplanung. Die örtliche Vereinigung von Durban wurde im Herbst 2009 bekannt, als ihr Protest von BaseballschlĂ€gern örtlicher ANC-StadtrĂ€te gestoppt werden sollte, es gab Tote und Verletzte.
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Wann ist eine Gewerkschaft eine Gewerkschaft?
Der Arbeitskampf im Berliner Kino Babylon Mitte
Referenten: Mitglieder der FAU Berlin

Januar 2009: die prekĂ€r beschĂ€ftigte Belegschaft des Berliner Kinos Babylon-Mitte wehrte sich gegen ihre schlechten Arbeitsbedingungen und die willkĂŒrliche Behandlung durch ihre Chefs.
Der Versuch, bei Ver.di UnterstĂŒtzung zu finden, scheiterte. Die Belegschaft schloss sich deshalb der syndikalistischen Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Berlin an.
Es folgte ein sich zuspitzender Konflikt zwischen der Betriebsgruppe der FAU Berlin und der GeschĂ€ftsfĂŒhrung des Kinos.
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Zur Lage in Afghanistan
Veranstaltung mit Rashid aus Afghanistan

In Afghanistan wird Krieg gefĂŒhrt. Der Angriffsbefehl des Obersten Klein auf die Zivilisten zeigt, wie sehr die BRD mittendrin ist, obschon die Mehrheit der Bevölkerung den Krieg ablehnt. Selbst nach den geschönten Rechnungen der Bundesregierung kostet der Krieg jĂ€hrlich rund eine Milliarde Euro.
Über die aktuelle Lage im Land, die Rolle der Bundeswehr und die geschichtliche Entwicklung informierte Rashid aus Afghanistan. Rashid lebt seit einigen Jahren in der BRD, hat gute Kontakte direkt nach Afghanistan und unterstĂŒtzt die dortige linke Opposition.
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Lesung mit Karl-Heinz Dellwo
Aufbruch einer Generation, RAF und die Kritik der Waffen

_LND1666_Dellwo1_webKarl-Heinz Dellwo las aus seinem Buch Das Projektil sind wir und diskutierte zur aktuellen Debatte nach der Freilassung Christian Klars und zum RAF-Hype nach dem Aust-Film Der Baader-Meinhof Komplex. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der interkulturellen Lesekultur und Medienkompetenz im Taranta Babu, der Roten Hilfe und dem Antifa Medienzentrum durchgefĂŒhrt
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Ist “grĂŒner” Kapitalismus möglich?
BaumDie Antwort kann aus logischen GrĂŒnden nur nein lauten. Ist nĂ€mlich Wachstum die notwendige Bedingung fĂŒr das Funktionieren kapitalistischer Produktion  und fordert der Zustand des Planeten - unverzĂŒglich fĂŒr die hoch entwickelten Regionen -  das Gegenteil, ergibt sich als Konsequenz  ein nicht-kapitalistischer Lösungsweg.
Davon aber sind nur wenige Zeitgenossen ĂŒberzeugt - schon lĂ€ngst nicht mehr die GrĂŒnen. Und diese wenigen haben darĂŒber zumeist noch verschwommene Vorstellungen. Daher bleibt zunĂ€chst nichts anderes ĂŒbrig als uns ausgehend von einer Skizze gegenwĂ€rtiger AnsĂ€tze kapitalistischer Regierungen und VerbĂ€nde vortastend folgende Fragen vorzunehmen
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Lesung mit Sabine Peters
Singsand - Zwischen Beer Sheva und Betlehem

Die Hamburger Autorin erzĂ€hlte von einem Studienaufenthalt an der UniversitĂ€t von Beer Sheva in Israel, von Reisen durch das Land und Begegnungen in den besetzten Gebieten. Ihre Protagonistin, Marie erzĂ€hlt von Begegnungen und GesprĂ€chen die u.a. Ida Fink, Nassar Ibrahim, Majed Nassar, Michael Warschawski und Moshe Zuckermann zitieren, – einige authentisch, andere erfunden.
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Buchvorstellung
Banlieu – die Zeit der Forderungen ist vorbei

Der polizeilich verschuldete Tod zweier Jugendlicher in der Pariser Vorstadt Clichy-sous -Bois löste im Herbst 2005 eine wochenlange Revolte aus, die sich rasch ĂŒber die Armutsviertel des gesamten Landes ausbreitete. Schon bald war von Intifada und Stadtguerilla die Rede, vom Kollaps der multikulturellen Gesellschaft, von der Festigung kolonialer VerhĂ€ltnisse innerhalb Europas. So schnell, wie der Chor der Kommentatoren anhob, verstummte er auch wieder. SpĂ€tere Revolten wurden kaum noch zur Kenntnis genommen, genauso wenig wie die sicherheitspolitische AufrĂŒstung des französischen Staates.
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Handelt selbst
Eine neue linke Partei in Frankreich

In der Bundesrepublik ist eine neue linke Partei entstanden – Die LINKE. In Frankreich ist eine neue linke Partei im Entstehen. „Neue Antikapitalistische Partei“ ist ihr Name - auf französisch „Nouveau Parti Anticapitaliste“ oder kurz NPA. Adrien MaziĂšres-Vaysse, Politikwissenschaftler und Mitinitiator der neuen Partei, zeigte in einer Diskussionsveranstaltung Möglichkeiten der neuen Partei auf. mehr ...


Marx fĂŒr Spötter

Marx in der Karikatur nebst einigen Bemerkungen zur aktuellen Diskussion
Zu einer Veranstaltung „Marx in der Karikatur“ hatten SALZ und der Rosa Luxemburg Club fĂŒr Ende Oktober 2008 eingeladen. mehr ...


Bertelsmann-Stiftung
Das Schattenkabinett aus GĂŒtersloh

Es hört sich harmlos an: „Bertelsmann-Stiftung“. Stiftung, das klingt nach Engagement zum Wohle aller. Und Bertelsmann scheint Garant fĂŒr etwas Honoriges zu sein.
Doch diese Stiftung ist in Wirklichkeit Drahtzieher bei Privatisierung, Sozialabbau und Militarisierung.
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Biografie von Wolf Stammnitz
Widerspruch leben

Zur autobiografischen Lesung „Widerspruch leben“ des Dortmunder Ratsmitgliedes Wolf Stammnitz hatte SALZ gemeinsam mit der LINKEN im Juni 2008 eingeladen.
In seiner Autobiografie nahm uns Wolf Stammnitz, Jahrgang 1939, mit auf eine Zeitreise durch die jĂŒngere politische Geschichte. Hier berichtete einer, den eine Westberliner Polizeikugel politisch weckte, und der sich nach 1968 zu schade war fĂŒr Selbstverleugnung und den »Marsch durch die Institutionen« ĂĄ la Joschka Fischer.
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BĂŒcherverbrennung 1933
Ins Feuer geworfen

“Ich ĂŒbergebe der Flamme die Schriften von Marx und Kautsky, von Heinrich Mann und Erich KĂ€stner.“ Mit diesen so genannten „FeuersprĂŒchen“ haben vor 75 Jahren nationalsozialistische Studenten, Professoren und Rektoren in ganz Deutschland die BĂŒcher bekannter Autoren ins Feuer geworfen. In der Nacht des 10. Mai brannten die Scheiterhaufen in Dortmund, Berlin, MĂŒnchen, Frankfurt und weiteren StĂ€dten. 24 Schriftsteller und Intellektuelle wurden in den FeuersprĂŒchen namentlich genannt. Doch die Werke vieler mehr haben die Nazis ins Feuer geworfen. mehr ...


Einsteigerseminar fĂŒr kommunalpolitisch Interessierte
Vom BĂŒrgerantrag zum Ratsbeschluss

Wie funktionieren eigentlich Rat, Verwaltung und Fraktionen? (Nicht nur) im Hinblick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen sind Antworten auf diese Frage fĂŒr viele interessant. Das Einstiegsseminar der Bildungsgemeinschaft  SALZ fĂŒr kommunalpolitisch Interessierte hat sie im April 2008 geben. mehr ...
 


Wahlcomputer oder Papierwahl zur Kommunalwahl 2009?

Ende MĂ€rz 2008 entscheidet das Bundesverfassungsgericht ĂŒber die RechtmĂ€ĂŸigkeit des Einsatzes von Wahlcomputern Danach könnten die in Dortmund eingesetzten Wahlcomputer aus dem Verkehr gezogen werden. mehr ...


Erste Erfahrungen aus Bremen
Die Linke im Parlament

Hauptsache, man wird gewÀhlt. Deshalb kann man den WÀhlern das Blaue vom Himmel versprechen und erinnert sich an keine der Versprechungen mehr, wenn man im Parlament sitzt.
„Genau das haben wir nicht gemacht“, so Peter Erlanson, Spitzenkandidat der Linken bei der Bremer BĂŒrgerschaftswahl.
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Pressearbeit
Wie mache ich mich bemerkbar?

Eigentlich komisch: wir haben etwas mitzuteilen, aber die Medien nehmen davon im wahrsten Sinne des Wortes keine Notiz.
Das Statement zu den kommunalpolitischen Neuigkeiten, die VeranstaltungsankĂŒndigung oder Personalia landen nicht im Lokalteil der Tageszeitung sondern im Papierkorb des Redakteurs.
Um das zu Àndern helfen manchmal handwerkliche Kleinigkeiten.
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Richard Nixon:
„Heute sind wir alle Keynesianer“

Das Zitat könnte von einem WASG-FunktionĂ€r stammen. Allerdings war es der damalige US-PrĂ€sident Richard Nixon, der in den siebziger Jahren dieses Bekenntnis ablegte. Wie es zum Wechsel vom Keynesianismus zum Neoliberalismus im gedanklichen Mainstream und praktischen Handeln der herrschenden Eliten kam, untersuchte Elmar Altvater Anfang Dezember bei einem Vortrag vor dem SALZ-Bildungskreis in Dortmund. mehr ...


SALZ Dortmund gegrĂŒndet

Die Bildungsgemeinschaft SALZ e.V  fĂŒhrte am 07.12.2006 eine Veranstaltung zum Thema ”Kritik des Neoliberalismus” in Kooperation mit dem WahlkreisbĂŒro von MdB Ulla Jelpke, Die Linke.PDS Dortmund, dem WASG Kreisverband Dortmund sowie Die Linke.PDS Unna durch.
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